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Magdalena Riedel

Russisches Zentrum in Berlin öffnet seine Pforten

In Berlin-Steglitz ist das fünfte Russische Zentrum in Deutschland eröffnet worden

In der Villa Steglitz in Berlin wurde am Mittwoch, den 15. April, das fünfte Russische Zentrum in Deutschland eingeweiht. Die interkulturelle pädagogische Gesellschaft MITRA e.V. eröffnete das Zentrum mit Unterstützung des Fonds „Russkiy Mir“ (zu Deutsch „Russische Welt“). Es soll als Begegnungsstätte und Ort der Zusammenarbeit für Russen in Deutschland und alle Menschen, die sich für die russische Kultur interessieren, dienen. Es beherbergt auch eine Bibliothek und einen Lesesaal, in dem die Besucher Zugang zu russischen Büchern und Medien finden.

Bei der feierlichen Eröffnung anwesend waren unter anderem der Geschäftsführer des Fonds „Russkiy Mir“ Wladimir Kotschin, das Mitglied des Bundestages (SPD) Dr. Ute Finckh-Krämer aus dem Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf, der Kulturattaché der russischen Botschaft Sergej Maguta, Mitarbeiter der russischen Botschaft in Berlin und des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur in Berlin sowie Geschäftsleute.

Das Programm umfasste ein kurzes Klavierkonzert, musikalische und lyrische Vorträge von Schülern der von MITRA betriebenen deutsch-russischen Lomonossow-Grundschule sowie Ansprachen der wichtigsten Gäste.

In seiner Ansprache hob Wladimir Kotschin die Bedeutung interkultureller Beziehungen zwischen Russland und Deutschland hervor. Er sei davon überzeugt, dass besonders die Kinder, die bilingual aufwachsen und das Russische Zentrum besuchen, hervorragende Vermittler zwischen den Kulturen Deutschlands und Russlands seien. Auch Ute Finckh-Krämer ging auf die Wichtigkeit der Vermittlung zwischen den Kulturen ein: „Kultur kann Völker verbinden und trennen. Die Arbeit des Russischen Zentrums trägt dazu bei, dass Völker verbunden werden. Ich bin stolz, dass ich das in meinem Wahlkreis habe.“

Abschließend wurde das Band feierlich durchschnitten und zum Buffet mit russischen Spezialitäten geladen.

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